Zukunftskonferenz am 18./19. November 2011

Schülerinnen und Schüler der Brombachsee Schule berichten von ihren Eindrücken der MAP-Zukunftskonferenz 2011

„Wir sechs Schüler von der Brombachsee-Mittelschule Pleinfeld verbrachten bei der Zukunftskonferenz ein sehr interessantes Wochenende. Besonders gut fanden wir, dass wir viele Schüler anderer Schulen kennen lernten und mit ihnen ins Gespräch kamen. Es waren auch verschiedene Auszubildende, Arbeitgeber von verschiedenen Firmen, Lehrer und Elternbeiräte da, mit denen wir in Gruppen ganz prima zusammen gearbeitet haben. Wir konnten mit den Erwachsenen ganz normal reden und wir wurden selbst wie Erwachsene behandelt und ernst genommen. Das war für uns eine sehr angenehme Erfahrung.

Wir haben bei der Zukunftskonferenz viele Ziele und Vorhaben geplant. Uns Schülern wäre beispielsweise wichtig, dass die Arbeitgeber bei der Auswahl ihrer Lehrlinge nicht nur auf die Noten achten, sondern auch andere Fähigkeiten, Begabungen und Stärken berücksichtigen. Wir waren uns auch alle einig, dass die öffentlichen Verkehrsverbindungen zu den Arbeitsplätzen verbessert werden müssen. Wir hoffen, dass möglichst viele Ziele und Pläne auch verwirklicht werden und wir würden uns freuen, wenn wir mit den anderen Teilnehmern in Kontakt bleiben und uns wieder mal treffen könnten.

Besonders bedanken möchten wir uns bei Frau Novotny, der Vorsitzenden der Hermann-Gutmann-Stiftung und Herrn Merten mit seinem Team, die das Treffen hervorragend geplant und organisiert haben.

Aus unserer Sicht hat die Zukunftskonferenz hat sehr viel bewirkt. Wir haben es nicht bereut, dass wir ein Wochenende dafür geopfert haben.“

Impressionen 2011

Zukunftskonferenz

„Schüler/innen gestalten mit Partnern den erfolgreichen Übergang von der Mittelschule in die Arbeitswelt!“

Am 18./19. November 2011 fand die MAP-Zukunftskonferenz 2011 bei der GUTMANN ALUMINIUM DRAHT GmbH in Weißenburg statt. Gemeinsam diskutierten Schüler/innen und Erwachsene Ideen und Maßnahmen zu Strukturverbesserungen am Übergang Schule – Beruf und entwickelten in verschiedenen Gruppen tragfähige Zukunftskonzepte.

Die Schüler und Schülerinnen kamen von der Hahnenkammschule, der Mittelschule Weißenburg, der Brombachsee Schule und der Senefelder Schule. Unter den Erwachsenen fanden sich Lehrer/innen, Konrektor/innen von Mittelschulen, Ausbilder und Personalverantwortliche, Vorstände, Geschäftsführer und Führungskräfte, Eltern, Elternbeiräte und Vertreter von Fördervereinen, Auszubildende der Alfmeier Präzision AG, der LEONI Kabel GmbH und der GUTMANN ALUMINIUM DRAHT GmbH, Sozialarbeiter/innen und Berufseinstiegbegleiter/innen, Vertreter/innen der Agentur für Arbeit und  des Staatlichen Schulamts Weißenburg-Gunzenhausen sowie Vertreter/innen von Vereinen und Kirchen.

In verschiedenen Phasen wurde an 1,5 Tagen die vergangene und gegenwärtige Situation am regionalen Übergang Mittelschule-Beruf in Gruppenarbeiten diskutiert und mithilfe von Präsentationen dem gesamten Plenum die verschiedenen Sichtweisen vorgestellt. So konnten alle Aspekte, die den verschiedenen Gruppierungen innerhalb des Systems wichtig sind, gesammelt und für alle einsehbar gemacht werden. Nach diesen Vergangenheits- und Gegenwartsphasen, beschäftigten sich die Teilnehmer/innen in der Zukunftsphase in gemischten Gruppen, mit der Frage „Was wollen wir erreichen?“. Dazu erstellten die Gruppen kreative Zukunftsvisionen, die im Anschluss im Plenum als Plakat, Rollenspiel oder Interview vorgestellt wurden. In der Konsensphase wurden gemeinsame Ziele vereinbart und in Arbeitsgruppen Projektpläne zur Erreichung der gewählten Ziele erstellt.

Projekte sind z.B. die gemeinsame Unterrichtsgestaltung von Azubis und Schüler/innen, die Verbesserung der Anbindung der ländlichen Schulen durch den VGN sowie die Erlangung der vorgezogenen Fahrerlaubnis zur besseren Erreichbarkeit der Ausbildungszentren, die aktive Beteiligung der Eltern beim Thema Ausbildung und die Erhöhung der „Qualiquote“.

Weitere Informationen finden Sie hier im öffentlichen Protokoll.

Ergebnisse der Zukunftswerkstätten 2011

Volksschule Hahnenkamm - Die Schüler hatten das Wort

An der Hahnenkamm-Schule in Heidenheim hatten nun die Schülerinnen und Schüler das Wort. Sie stellten ihre Verbesserungsvorschläge den 7. und 8. Klassen und ihren Klassleiterinnen vor. Die Schulleitung war schon im Vorfeld informiert worden.

Anlass für diese ungewöhnliche Art der Mitsprache waren die Zukunftswerkstätten - eine landkreisweite Veranstaltung des von der Hermann Gutmann Stiftung ins Leben gerufenen Projekts MAP (Mittelschule – Arbeitswelt – Partnerschaft). Bei den Zukunftswerkstätten sollten Schülerinnen und Schüler der am Projekt beteiligten Schulen ihre Ideen und Vorschläge zu einer verbesserten und erfolgreichen Berufsfindung entwickeln.

Dabei brachten sie auch ganz konkret Wünsche an die Einzelschule mit. Die Heidenheimer wollen in Zukunft die Betriebe im ganzen Einzugsgebiet des Hahnenkamm kennenlernen. Dazu soll – wenn es nach den Schülerinnen und Schülern geht – einmal im Monat ein Bus in eine der Nachbarstädte fahren. Dort wollen die Schülerinnen und Schüler dann in selbst gewählten Kleingruppen verschiedene Betriebe gründlich erkunden.

Eine weiterer Wunsch, der sich während der Zukunftswerkstatt herauskristallisiert hatte, war, in den naturkundlichen Fächern praktischer zu arbeiten und mehr Versuche zu machen. Die Schülerinnen und Schüler versprechen sich davon bessere Chancen in Berufsschule und Ausbildung. Rektor Wolfgang Frank versprach der Schulversammlung, dass ihre Wünsche ernst genommen werden.

Volksschule Nennslingen - Mit externen Partnern das Schulhaus gestalten

Im Anschluss an die Zukunftswerkstatt hat sich die Klassensprecherversammlung unter Initiierung der an der Zukunftswerkstatt anwesenden Schüler dazu entschieden, die Schulhausgestaltung unter Einbeziehung externer Partner weiter zu verfolgen.

So wurde zur Herstellung von 4 Sitzgelegenheiten für den Pausenhof mit drei Firmen der näheren Region kooperiert:

  1. Bretter von der Schreinerei Ehrengruber, Nennslingen
  2. Steine von den Vereinigten Marmorwerken, Kaldorf
  3. Blech und Schrauben von der Firma Röttenbacher, Nennslingen

Die Schülerinnen  und Schüler der 8. Klasse arbeiteten z. T. in den Betrieben mit den bereitgestellten Materialien unter Anleitung von Fachkräften am und mit dem Material. Durch diese Maßnahmen werden die technischen Berufe auch den Mädchen näher gebracht.

Die örtlichen Betriebe identifizieren sich sehr stark mit der Schule und unterstützen diese finanziell und ideell. Den Schülern macht diese Art des Unterrichts Spaß und sie sind auch bereit, in ihrer Freizeit mitzuwirken. Weitere Projektthemen werden erst noch erarbeitet und sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgereift.

Schülerinnen und Schüler machen mit! Zukunftswerkstätten 2011

Dieses Jahr fanden in den Landkreisen Weißenburg-Gunzenhausen, Roth und der Stadt Schwabach Zukunftswerkstätten für Schüler und Schülerinnen der Mittelschulen in der Region statt.

In den Zukunftswerkstätten wurde in kleinen Gruppen von Jugendlichen zusammen gearbeitet. Es ging vor allem darum, Ideen und Vorschläge der Jugendlichen in das MAP-Projekt mit einzubeziehen. So sollte die engere Einbindung der Schüler/innen in das Projekt dazu dienen, dass Ideen, Kritik und Verbesserungsvorschläge der Schüler/innen wahrgenommen werden und konkret innerhalb des MAP-Projekts bearbeitet werden können. Den Jugendlichen sollte eine eigene Stimme in diesem wichtigen Thema gegeben werden und ihnen so die Möglichkeit gegeben werden selber an Veränderungen mitzuwirken.

Das externe Protokoll für alle Interessierten finden Sie hier.