Berufsparcours 2010

Was macht eigentlich ein Altenpfleger? Wie arbeite ich als Kfz-Mechanikerin und welches Mehl kommt in ein Brot? Putzt ein Optiker nur Brillen und was machen die Verkäufer/innen bei Aldi, wenn sie nicht an der Kasse sitzen?

Diese Fragen und vieles mehr wurde den Haupt-/Mittelschülerinnen der Schulamtsbezirke Weißenburg-Gunzenhausen und Roth und Schwabach auf den beiden Berufsparcours 2010 erklärt und gezeigt. Das Besondere an dieser Form der Berufsorientierung ist dabei die Praxisnähe, die sie den Jugendlichen bietet.

An jeweils zwei Tagen konnten interessierte Schüler/innen der Haupt- und Mittelschulen in der Region Einblicke in die Berufswelt erhalten. In fünf- bis zehnminütigen Mini-Praktika hatten sie die Gelegenheit, typische Aufgaben aus verschiedensten Berufsfeldern zu erproben.

Für die beiden Berufsparcours, zu denen je ca. 900 Schülerinnen und Schüler zu Gast waren, konnten sowohl große als auch kleine Unternehmen und Organisationen aus der Region gewonnen werden, deren Vertreter/innen mit den Jugendlichen praxisbezogene Aufgaben bearbeiteten, um ihnen Berufe aus Industrie, Handwerk, Pflege und der Lebensmittelbranche nahe zu bringen.

Der Berufsparcours fand statt
Am 11. und 12. Oktober 2010 in der Senefelder Schule, Treuchtlingen für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Am 13. und 14. Oktober 2010 in der Anton-Seitz-Mittelschule, Roth für den Landkreis Roth und die Stadt Schwabach.

Berufsparcours 2009

Start der praxisnahen Berufsorientierungsmaßnahme <br/>im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Der Berufsparcours fand das erste Mal in der Region 2009 in der Senefelder Schule in Treuchtlingen statt und richtete sich speziell und direkt an alle Hauptschülerinnen und Hauptschüler.

Die Ziele für Schüler/innen und Unternehmen:

  • Berufe kennen lernen und Praktikums/Ausbildungsplatz-Kontakte knüpfen
  • Fachkräfte-Nachwuchs gewinnen
 

An drei Vormittagen konnten interessierte Hauptschülerinnen und Hauptschüler Einblicke in die Berufswelt erhalten. In fünf- bis zehnminütigen Mini-Praktika hatten die Schüler/innen die Gelegenheit haben, typische Aufgaben aus verschiedensten Berufsfeldern zu erproben. Übungsaufgaben waren: Vorrichtungen zusammenbauen, Dächer eindecken, Schaltschränke verkabeln, Kabel abisolieren, Versicherungen berechnen, Menschen Essen anreichen oder Gegenstände aus Metall anfertigen.

An etwa 20 Stationen erläuterten Unternehmensvertreter/innen die vorbereitete Aufgabe, die für ihren Betrieb bzw. den entsprechenden Beruf aussagekräftig ist. Sie kamen während der Aufgabe mit den Schülern und Schülerinnen ins Gespräch und konnten wichtige Kontakte für Praktika und Ausbildung knüpfen.

Der Berufsparcours fand statt:

Von 12. bis 14. Oktober 2009 in der Senefelder-Schule, Treuchtlingen

Das Konzept

Die Berufsparcours wurden vom Technikzentrum Minden-Lübbecke e.V entwickelt und haben bisher ca. eine halbe Million Schülerinnen und Schüler erreicht.

Sehr viele Jugendliche, insbesondere Hauptschüler/innen, können sich nichts unter Berufsbezeichnungen vorstellen und wissen kaum, welche Tätigkeiten und Aufgaben sie in den verschiedenen Berufen erwarten. Dieses Defizit lässt sich nicht mehr durch Broschüren, Berufstests und Filme beseitigen. Auf der anderen Seite bemängeln einige Unternehmen die mangelnde Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen oder sie finden keine passenden Jugendlichen für ihre Ausbildungsplätze.

Vor diesem Hintergrund wurden Parcours entwickelt, bei denen Jugendlichen ihre praktischen Talente, Fertigkeiten und Fähigkeiten entdecken können. Die Jugendlichen haben so die Gelegenheit, einen kurzen aber intensiven Einblick in verschiedene Berufe zu bekommen und Fehlentscheidungen für Praktika oder Ausbildungen zu vermeiden. Unternehmen wiederum lernen interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler schon vor aufwendigen und teuren Bewerbungsverfahren kennen.

Weitere Informationen zum System der Veranstaltung unter: